Viele Menschen leiden unter einer Überproduktion der Talgdrüsen, was zur Folge hat, dass das frisch gewaschene Haar schon nach kürzester Zeit wieder fettig, strähnig und ungepflegt wirkt. Zudem lässt es sich nur schwer stylen und in Form bringen. Oft ist die Ursache ein genetisches Problem, denn an sich wäre das Fett, was die Kopfhaut produziert nützlich, um die Haare zu schützen, ihr Glanz verleiht und sie weich und geschmeidig hält. Die Überproduktion der Talgdrüsen wird zum echten Problem und oft helfen die angebotenen Shampoos nur kurzfristig. Das Haar wird zwar entfettet, aber nicht lange genug ausgetrocknet.
Bei dem unübersichtlichen Angebot der im Handel angebotenen Shampoos für fettige Haare ist es gar nicht so einfach, das richtige zu finden. Diese Shampoos sind mit besonders vielen waschaktiven Substanzen, den Tensiden versehen, die helfen sollen, das Fett zu lösen und es auszuspülen. Das richtige Shampoo für fettiges Haar ist nicht leicht zu finden. Oft enthalten sie zusätzliche Wirkstoffe wie Fruchtsäuren oder Minze, die das Nachfetten verzögern. Auf rückfettente Stoffe wird gänzlich verzichtet, dafür aber oft Kräuterauszüge oder ätherische Öle wie Minze beigemengt, die für das Frischegefühl nach dem Haarewaschen sorgen. Am besten probiert man die verschiedenen Produkte aus, um zu sehen, was für ein Ergebnis für den Einzelnen zufriedenstellend ist. Die Talgproduktion lässt sich zwar nicht beeinflussen, aber mit den Jahren und zunehmendem Alter lässt die Aktivität spürbar nach.
Wer unter schnell fettendem Haar leidet, sollte nur die Kopfhaut shampoonieren, um zu vermeiden, dass die Spitzen durch die tensidhaltigen Mittel zu sehr ausgetrocknet werden.
Wer möchte, kann sich die Stiftung Warentest Ergebnisse durchlesen, um zu sehen, wie gut die im Handel oder in den Apotheken angebotenen Shampoos abgeschnitten haben.

Januar 17th, 2012
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